Lockheed L-1011 Tristar "LTU - Sonderlackierung" (Doyusha) 1:100


Mit der L-1011 Tristar wollte Lockheed den Markt der mittelgroßen Großraumflugzeuge erobern. Doch mit insgesamt nur 250 hergestellten Flugzeugen wurde die Tristar kein kommerzieller Erfolg. Mehr noch: Enttäuscht vom schwachen Absatz seines Flaggschiffs zog sich Lockheed vollständig aus der zivilen Luftfahrt zurück. Am Flugzeug selbst lag es nicht: Es war bei Passagieren wie bei den Besatzungen sehr beliebt.

Am 8. Juli 1991 mietete LTU die Maschine als Ersatz für die durch einen Brand zerstörte D-AERI (Baunummer 193L-1114) Als D-AERC in einer etwas vom normalen LTU-Bemalung abweichenden Farbgebung hatte das Flugzeug seinen ersten Einsatz am 21. Juli von Düsseldorf nach Palma. Der letzte Einsatz fand am 6. November 1992 von München nach Düsseldorf statt.
Das Deutsche Kennzeichen D-AERC wurde am 3. Dezember aus dem Register gelöscht und das Flugzeug als N329SN am 28. Dezember von Commercial Bank Trustee in Amerika zugelassen. Nortek Repair Center Inc. kaufte die Maschine später. Sein unrühmliches Ende fand sie schließlich, als bei einem Test mit einer Bomben-Attrappe im vorderen Frachtraum das Flugzeug zerstört wurde.
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Der Bausatz:
Wie schon bei meiner ersten Tristar (D-AERC) beschrieben bedarf es einiger kleiner Änderungen. So sind z.B. die Auslaßdüsen der Triebwerke zu lang und müssen gekürzt werden. Der zweite Fehler betrifft die Notausgangstüre hinten am Rumpf, kurz vor dem Höhenleitwerk. Diese Türen sind viel zu groß, sollten verschliffen und neu graviert werden. Ansonsten besticht der Bausatz aber durch gute Passgenauigkeit.
Der metallische Glanz wurde durch ALCLAD 2 - Polished Aluminium erzeugt, welches vorher eine saubere glänzend schwarze Lackierung benötigte um den vollen Effekt zu erzielen.
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Abschließend gesagt:
Einen Tristar in dieser aussergewöhnlichen LTU-Lackierung zu bauen war schon lange mein Wunsch und da ich noch einen jungfräulichen Bausatz im Schrank hatte, habe diesen Wunsch es jetzt endlich umgesetzt. Zudem handelte es sich genau um die Maschine, die als Ersatz für die in Düsseldorf ausgebrannte Tristar zur LTU kam und dessen Modell ich früher schon gebaut hatte. (Siehe D-AERC)