P51 D 1:24 (Trumpeter)




Die P51 "Mustang" wurde in nur 117 Tagen entwickelt, nachdem zwischen der britischen Purchasing Commission und der North American Aviation Inc. ein Vertrag geschlossen wurde. Sie wurde zuerst nach Großbritanien exportiert, auf Grund des amerikanischen Kriegseintrittes auch von den amerikanischen Streitkräften in Dienst gestellt. Der Antrieb erfolgte durch einen 1613 PS starken Packard-Merlin Motor, der die Maschine - ohne Aussenlasten - auf bis zu 703 km/h beschleunigte. Der erste Prototyp flog am 26. Oktober 1940.

Da mir die im Bausatz enthaltenen Decals nicht gefiehlen, suchte ich mir eine andere Lackierung und stellte die benötigten Decals mittels dem Computer selber her. Die Invasionsstreifen wollte ich aber dann doch lieber lackieren.
Meine Maschine stellt die P51 D da, die zur 361st Fighter Group der 8th Air Force gehörte. Die Maschine ging auf Grund eines Unfalles am 9.August 1944 verloren. Nach meinen Informationen war Donald Dellinger der Pilot.


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Das Trumpeter Modell:
Wie von Trumpeter gewohnt ein Bausatz erster Güte. Ein bis zum Rand gefüllter Karton, der als Extras drei Resin-Figuren und einen zusätzlichen Satz Motor-Abdeckungen aus Klarsichtmaterial enthält, runden das gute Bild ab. Ebenfalls im Bausatz enthalten sind Aussenlasten in Form von zwei verschiedene Arten Zusatztanks, sowie Raketen und Bomben. Leider hat man die Sitzgurte vergessen, die ich aber aus dünner Bleifolie selber herstellte.
Sämtliche Ruder können beweglich eingebaut werden. Die Art der Anbringung ist aber leider nicht sehr stabil. Ich entschloß mich daher die Ruder und Landeklappen in fester Stellung anzukleben.




Beim Bau ergaben sich keinerlei Probleme, da die Teile sehr passgenau und sauber gegossen waren und die Anleitung keine Rätzel aufgab.
Als Grundplatte benutzte ich einen Bilderrahmen mit den Maßen 47x37 cm auf den ich zur Imitation des Flugfeldes angeschlämtes Fugengrau goß. Die Fugen wurden nach dem Antrocknen gezogen und mit einer zähen Mischung aus Holzleim und schwarzer Farbe - mittels einer Spritze - eingebracht. Ein wenig schwarz/braune Brühe aus verdünnter Ölfarbe ließ das Flugfeld dann verschmutzt aussehen.





Die Abdeckung dient hauptsächlich dem Staubschutz. Ich besorgte mir Winkelleisten, schnitt sie auf Gährung und behandelte sie, wie schon die Grundplatte, mit Holzbeize. Passend zugeschnittenes Bastlerglas wurde anschließend eingeklebt. Dieses Glas gibt es übrigens in Baumärkten. Es läßt sich prima mit einem Cuttermesser anritzen und dann an dieser Linie sauber brechen.


Fazit:
Wenn es Kritik gibt, dann sind es die fehlenden Sitzgurte und der etwas dürftig detailierte Motor. Das sind aber keine Mängel, die man nicht relativ leicht beheben könnte und so kann ich den "großen Vogel" bedingungslos weiterempfehlen. - Vorausgesetzt man hat genung Platz dafür. :-)