Aero L-29 Delfin (HpH - 1:32)


Die tschechoslowakische Aero L-29 Delfín (NATO-Codename „Maya“) war in den 1960er-Jahren das Standard-Jet-Schulflugzeug der Staaten des Warschauer Paktes.

Sie war ein freitragender Mitteldecker in Ganzmetall-Halbschalenbauweise mit kreisförmigem Rumpfquerschnitt und einem T-Leitwerk. Die Tragflächen waren nicht gepfeilt und besaßen je einen Hauptholm. An Außenlaststationen konnten zwei Zusatztanks mitgeführt werden, die die Reichweite der Maschine um 254 Kilometer vergrößerten.

Der Erstflug des Prototyps XL-29 (Kennung: OK-70) fand am 5. April 1959 statt


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Der Bausatz:
Mit dem Bausatz von HpH bekommt man einen ganzen Karton voller Resin- und Ätzteilen.
Der Rumpf, sowie die Tragflächen waren sehr passgenau. Die dutzenden Kleinteile mußten in zeitaufwändiger Arbeit vom Träger entfernt und gereinigt werden. Amaturenbretter, Gurte für die Schleudersitze lagen als farbige Ätzteile bei. Vier Bögen mit Ätzteile - fast 140 Eizelteile - komplettierten den Bausatz.




Der mitgelieferte Decalbogen beinhaltete, neben unzähligen Wartungshinweisen, die Möglichkeit drei verschiedene Maschinen zu bauen. Da es bei mir eine L-29 der NVA werden sollte, war wiedermal das Grafikprogramm und der Drucker nötig.




Abschließend gesagt:
Der Bausatz erfordert Geduld und ruhige Finger. Sehr viele kleinste Details wollen angepasst und an ihren Platz geklebt werden.
HpH hat aber wieder mal gute Arbeit geleistet. Sogar an die nötigen Gewichte im Bug wurde gedacht und passgenaue Bleistücke beigelegt. Farbige Ätzteile ersparen die nötige Lackierung vieler Cockpitdetails und ein stabiler Holm zwischen Tragflächen und Rumpf macht das fertige Modell äußerst stabil.