Ilyushin IL-76 (Amodel - 1:72)


Die Iljuschin Il-76 (NATO-Codename: „Candid“) ist ein schweres russisches Transportflugzeug, das bereits in der Sowjetunion entwickelt und gebaut wurde. Sie verfügt über vier Düsentriebwerke des Typs Solowjow D-30. Das Flugzeug ist in der Lage, schweres militärisches Gerät wie Panzer und Geschütze zu transportieren. Die Besatzung besteht aus sechs bis sieben Mann. Leistungsmäßig ist die Il-76 zwischen der Lockheed C-141 Starlifter und der McDonnell Douglas C-17 anzusiedeln. Heute werden die Maschinen vorwiegend im zivilen Transportwesen für sehr sperrige und schwere Lasten eingesetzt.


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Der Bausatz:
Den Käufer erwartet eine stattliche Box, randvoll gefüllt mit ca. 480 Einzelteilen.
Rumpfteile, Tragflächen und Höhenruder sind aus fiberglasverstärktem Resin, während die restlichen Teile aus gegossenem Spritzguß bestehen. Quer-, Höhen- und Seitenruder sind getrennt und somit ausgelenkt montierbar. Ebenso besteht die Möglichkeit die Laderampe am Heck, sowie diveres Türen geöffnet darzustellen. Die Inneneinrichtung des Rumpfes, incl. detailliertem Cockpit, ist in diesem Falle vorhanden.
Decals für drei Varianten liegen dem Bausatz, neben einer ausfühlichen, 24 seitigen Bau- und Lackieranleitung bei. Einmal eine Version der Air Force Ukraine (United Nations) und zwei Versionen der Air Force Russia Die Farbangaben sind mit Humbrol-Nummern aufgeführt.




Abschließend gesagt:
Ich habe mich entgegen der Anleitung für einen geschlossenen Laderaum entschieden, da mein Modell nicht auf dem Fahrwerk steht, sondern aufgehängt wird. Offene Türen und geöffnete Laderaumklappen fand ich persönlich da eher unpassend.
Das Modell ist warlich ungeeignet für Vitrinen. Fast 70cm Länge, die Spannweite beträgt ebenfalls 70 cm und bedingt durch den Rumpf und den Tragflächen aus verstärktem Resin kommt auch ein hohes Gewicht zustande. Aus diesem Grunde habe ich auch die Kunststoffachsen der Fahrwerke durch welche aus Metall ersetzt. Ebenso verstärkt durch eine Gewindestange aus Metall sollten die Tragflächen montiert werden. Ich bezweifel,das ansonsten die schweren Flügel dauerhaft an ihrem Platz bleiben würden.
Als Anfängerbausatz würde ich das Modell nicht gerade bezeichnen, da fast jedes Teil nachgearbeitet und angepasst werden muß. Ausserdem erfordern die Materialien den Einsatz von reichlich Sekundenkleber und natürlich Mengen von Spachtel.
Trotz aller beherrschbarer Klippen ist ein optisch sehr imposantes Modell entstanden, welches sich gut von meinen zahlreichen Verkehrsflugzeugen abhebt.