Henschel Hs-123 A 1:32 (Montex)



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1934 benötigte die Luftwaffe einen Sturzkampfbomber. Henschel und Fiesler bauten Prototypen, die beide den BMW-132A-3 Sternmotor verwendeten. Es stellte sich heraus, das die Hs 123 V1 der Fi 98 weit überlegen war.Die ersten Serienmaschinen der Hs 123 A-1 gingen im Sommer 1936 an die Stukagruppe I/162 "Immelmann". Sie hatten einen BMW-132Dc Motor und trugen zwei MG17 Maschinengewehre am Oberdeck.




Der Montex Bausatz bestand vollständig aus Resinteilen, was zur Montage nur Sekundenkleber zuließ. Anstelle von Decals lagen Schablonen für zwei Kennungen bei, so das sämtliche Markierungen und Hohheitszeichen lackiert werden mußten. Der Bausatz bot wahlweise eine Maschine der deutschen Luftwaffe (Rußland 1942,) oder die von mir gebaute spanische Maschine der Spain Air Force Tablada, Sevilla 1942 an.

Die Teile waren mehrheitlich passgenau gegossen, aber leider nicht nummeriert. So blieb, besonders bei den vielen Kleinteilen, nur die mühsame und zeitaufwendige Suche und der Vergleich mit der Bauanleitung.
Eine weitere Herausforderung war die Montage und Ausrichtung der oberen Tragfläche. Dummerweise waren die äußeren Tragstützen zu lang, bzw. die inneren zu kurz. Das Problem ließ sich beseitigen indem die äußeren Stützen an beiden Enden gekürzt wurden.




Trotz meiner Vorliebe zu Airlinern hat der Bau Spaß gemacht. Die ferige Maschine bietet eine schöne und interesante Optik was den relativ hohen Kaufpreis schnell vergessen läßt. Auf jeden Fall würde ich den Bausatz aber nicht Anfängern empfehlen, da doch zahlreiche Hürden zu bewältigen waren.