Granville Gee Bee Z40 (Williams Bros. Inc.) 1:32


Das Flugzeug flog am 22. August 1931 mit Konstrukteur Robert Hall am Steuer zum ersten Mal. 1931 siegte es beim Rennen um die Thompson Trophy .
Dies nahm die Firma zum Anlass, um mit einem nun 700 PS starken Pratt & Whitney R-1340 einen Angriff auf den Geschwindigkeitsweltrekord zu unternehmen. Am 30. November 1931 konnten 452 km/h erreicht werden, doch wurde dieser Versuch aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Zeitnahme nicht anerkannt. Bei einem erneuten Anlauf am 5. Dezember 1931 versagte in geringer Höhe die Flügelstruktur. Bei dem Absturz verlor der Pilot Lowell Bayles sein Leben. Die Absturzursache konnte nicht abschließend ermittelt werden.

Bei der Z40 handelte es sich, wie bei den anderen von Granville gebauten Flugzeugen, um einen einsitzigen, einmotorigen, abgestrebten Tiefdecker mit festem, verkleidetem Spornfahrwerk, der speziell für Geschwindigkeitsrennen gebaut worden war. Rumpf und Leitwerk bestanden aus einem geschweißten Stahlrohrgerüst, während die Tragflügel aus Holz hergestellt waren. Auffällig war die plump erscheinende Form des Rumpfes, dessen durch den eingebauten Motor bedingter Durchmesser bei nur 4,57 Meter Länge 1,12 Meter betrug. Dazu kam das weit nach hinten bis unmittelbar vor die Seitenleitwerksflosse verschobene Cockpit. Als Antrieb diente ein 535 PS starker Pratt & Whitney R-985-Sternmotor, der mit einer NACA-Haube verkleidet war.


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Der Bausatz:
Der Bausatz von Willams Bros. im Maßstab 1:32 ist vom Aufbau her recht einfach gehalten und es bedarf einiger Nacharbeitung der Einzelteile.
Da dem Bausatz keine Masken für die Lackierung der Tragflächen und des Rumpfes beilagen, gestaltete sich die Angelegenheit recht aufwendig. Da der Bauplan aber eine 1:1 Zeichnung des Modells enthielt, konnte ich daraus die benötigten Masken selber erstellen. Also habe ich den Bauplan eingescannt, ausgedruckt die benötigten Teile ausgeschnitten und auf Abdeckfolie übertragen. Da diese Prozedur jeweils für die roten, sowie die gelben Bereiche nötig wurden, nahm die Lackierung weit mehr Zeit in Anspruch, als der Zusammenbau des reinen Bausatzes.





Abschließend gesagt:
Wie schon die Gee Bee R1 Racer ein aussergewöhniches Flugzeuges und ein echter Eyecatcher in der Vitrine. Zwar ist der Bau simpel, aber die Lackierung um so anspruchsvoller. Für den Maßstab 1:32 ziemlich platzsparend.