Focke Wulf FW44 "Stieglitz" (Silverwings) 1:32


Focke (der im Mai 1933 durch Kurt Tank ersetzt wurde) beauftragte seinen Konstrukteur Paul Klages mit der Entwicklung des Flugzeuges. Der Erstflug des ersten Exemplars fand im Frühjahr 1932 statt, dass im Juni 1933 als D-2409 in Weimar auf Gerd Achgelis zugelassen wurde.
Der Anstoß zur Konstruktion ging von Kunstflugpiloten aus, vor allem von Gerd Achgelis, der eng mit der Firma Focke-Wulf verbundenen war. Achgelis flog die Fw 44 später auf einer Amerikatournee. Die Fw 44 wurde ebenfalls von bekannten Kunstflugpiloten wie Emil Kropf und Ernst Udet benutzt.
Die von mir gebaute Maschine hat bereits ein langes Leben hinter sich. Sie wurde 1940 in Schweden bei CCV für die schwedische Luftwaffe produziert. Nach ihrer Ausmusterung flog sie zunächst einige Jahre als SE-BWH, bevor sie nach Deutschland unter der Kennung D- EGAM importiert worden ist. Später erhielt sie die heutige Kennung D-ENAY.

In den achtziger Jahren war sie für einige Jahre im Münchener Deutschen Museum ausgestellt. 2000 kam sie dann zum "Verein zur Förderung von historischem Fluggerät. ( Quax-Verein ) Von 2005 bis 2008 wurde die Stieglitz sehr aufwändig überholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Als Lackierung wurde die in den 40er Jahren genutzte Ausführung der Flugzeugführerschule AB 71 in Proßnitz/ Mähren gewählt.

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Der Bausatz:
Der Bausatz besteht komplett aus Resin, was eine teilweise aufwendige Nachbearbeitung der Teile nach sich zieht. Vorteilhaft war, das in den Streben von oberer Tragfläche und Fahrwerk Metalldrähte eingegossen waren. Das machte den Flieger deutlich stabiler. Problem bei Bau traten aber nicht auf, wenn man von leichten Ungenauigkeiten der Passformen absieht.

Aufwendiger war die Erstellung der Decals. Sie wurden von Fotos abgenommen, im Maßstab 1:32 neu erstellt und auf Decalfolie gedruckt.